Burned Out_Snapseed

 – Markus Klepper / April 2017 –

Andauernd müde und antriebslos, immer wieder erschöpft und überfordert – wer kennt diese „Begleiterscheinungen“ eines aktiven Lebens mit vollgepacktem Terminkalender nicht? Sie scheinen dazuzugehören, geht es doch „allen“ so. Dabei übersehen wir allzu leicht, dass diese Stress- und Warnsignale von Körper, Geist und Seele oft Vorboten oder gar Symptome einer gefährlichen Burnout-Erkrankung sind. Nach Untersuchungen der DAK hat sich deren Krankheitslast seit 2006 verzwanzigfacht (!) und nach WHO-Berichten soll die Depression in zehn Jahren die häufigste Krankheit sein – nach Herzinfarkt und Schlaganfall. Werden diese frühen Warnzeichen eines inneren Zusammenbruchs übersehen, so führen sie oft zu bleibenden seelischen und auch körperlichen Schäden. Wie ein Krebsgeschwür wuchern sie dann in unserer Psyche und zerstören nachhaltig unseren Lebenswillen. Dann jedoch, wenn wir ihre Botschaft rechtzeitig hören und angemessen darauf reagieren, kann dieser innere Weckruf zur Chance werden, aus alten destruktiven Mustern auszusteigen und das eigene Leben neu zu ordnen.

Ich weiß aus eigenen Erfahrungen, wie furchtbar sich diese „Dunkelheit der Seele“ anfühlt, denn zwischen meinem 40. und 45. Lebensjahr war ich auch betroffen. Seitdem begegnet mir das Thema Burnout in meiner täglichen Arbeit mit Klienten und auch in der Seminararbeit immer wieder, ganz besonders im ONE Next Step – Training. Im Rückblick bewerte ich meine eigene Burnout–Krisenzeit als ein ganz wertvolles Geschenk in der Mitte meines Lebens. Sie war eine Zäsur und ein Wendepunkt, dem ich Vieles verdanke, was mich heute ausmacht. Deshalb ist es mir wichtig, sowohl die Gefahr als auch das Potenzial dieser Krise klar zu benennen. Vielleicht kann dies dazu beitragen, ihre Gefahren besser zu erkennen und ihre Chancen zu nutzen.

Wer ist gefährdet?

Die „Guten“ und Vorbildlichen. Die Fleißigen und Ehrgeizigen. Die Engagierten und Empathischen. Die Leistungsbereiten und Leistungsfähigen. Die, die was bewegen wollen. Die, die manchmal verzweifeln an den Widrigkeiten oder Ungerechtigkeiten der Welt. Die, die glauben, sich ihr Lebensglück oder Lebensrecht verdienen zu müssen. Die, die aus prekären Familien kommen, in denen es an Halt, Geborgenheit und Wärme gefehlt hat. Die, die sich antreiben lassen von dem „immer schneller, weiter, mehr“ unserer Leistungsgesellschaft oder auch die, die „hoch hinaus“ wollen.

Wann ist die Gefahr am größten?

In der „Halbzeit-Pause“ des Lebens, der Zeit nach dem Ende der ersten Lebenshalbzeit und vor Beginn der zweiten Halbzeit, meist sind dies die Jahre zwischen 40 und 45. Die jüngste Teilnehmerin des ONE Next Step – Trainings mit einem Burnout war 27 Jahre jung, manche ereilt dieses Schicksal auch jenseits des 50. Lebensjahres. Die Gefahr ist dann am größten, wenn sich eine schleichende innere Überforderung durch eine zusätzliche äußere Belastung im beruflichen und/oder privaten Bereich zuspitzt – und das System dann kollabiert.

Wie äußert es sich? Wie können wir erkennen, dass wir betroffen sind?

Meist kommen die Symptome und Anzeichen der Krise schleichend daher. Sie ereilen uns selten plötzlich und über Nacht. Oft erleben wir sie als normal, denn sie gehören zu unserer Lebensweise wie selbstverständlich hinzu. Auch deshalb, weil es Vielen ähnlich geht. Genau das macht sie so gefährlich. Wie der Frosch im Kochtopf auf dem Herd, auf dem das Wasser langsam immer wärmer wird, gewöhnen wir uns schleichend an Belastungen, die uns an Körper, Geist und Seele krank werden lassen – solange bis psychosomatische Symptome, Angstzustände oder Panikattacken uns nicht länger ausweichen und wegschauen lassen:

Erschöpfung, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Gefühle von Sinnlosigkeit, Angst oder Panik, Schlafstörungen, Gedanken- und Herzrasen, sämtliche Formen von Stress-Symptomen, Vergesslichkeit, Reizbarkeit. Vorbote dieser Symptome ist häufig das Gefühl, sich ständig gehetzt und getrieben zu fühlen und nicht mehr wirklich abschalten zu können.

Die Liste der Anzeichen eines möglichen Burnout ist lang und viele sind Teil eines aktiven und engagierten Lebens. Wie auch in anderen Bereichen macht hier die Dosis das Gift. Wenn mehrere dieser Symptome über längere Zeit ausgeprägt erlebt werden oder wenn sie in Abständen oder zu bestimmten Anlässen heftig hervorbrechen, dann ist es höchste Zeit, innezuhalten, ganz genau hinzuschauen und in sich hinein zu spüren. Denn nur wenn diese Alarmsignale wirklich gehört werden, kann Schlimmeres verhütet werden.

Die größte Gefahr besteht darin, zu lange zu verharmlosen oder zu beschwichtigen und nicht ernst zu nehmen, was unsere Psyche oder unser Körper uns mitteilen wollen. Oft sind wir hier infiziert von der Maßlosigkeit unserer Leistungsgesellschaft und orientieren uns an Maßstäben, die uns krank werden lassen. Denn wir sind immer auch ein Spiegel unserer aus den Fugen geratenen Welt – und es ist nicht immer leicht, sich von ihren Verführungen, Irrungen und Übertreibungen abzukoppeln und aus der sich immer schneller drehenden Innovationsspirale auszusteigen. 

Je länger wir warten, bevor wir handeln, je länger wir beschwichtigen, bevor wir ernst nehmen, umso ernster und heftiger wird das, was uns dann schließlich ereilt und aufgeweckt. „Wer nicht hören will, der muss fühlen“ – an dieser Volksweisheit kommen wir meist nicht vorbei.

Was können wir tun, wenn wir womöglich „betroffen sind“?

Zunächst sollten wir uns eindringlich und aufrichtig mit der Frage konfrontieren:
„Was ist los mit mir? Was brauche ich jetzt?“

Meist lautet die erschreckende Antwort „Ich kann nicht mehr. Mir ist alles zu viel. Ich habe keine Kraft mehr.“ Und „Ich brauche Ruhe. Zeit. Abstand.“ Darauf folgt dann das „aber“. „Aber das geht ja nicht: Die Arbeit, die KollegInnen, die Kinder, die Verantwortungen, die Verpflichtungen….“ Oft reden wir uns dann ein: „Ich schaffe das schon, andere schaffen’s ja auch. So schlimm ist es ja nun auch nicht. Ich kann doch nicht … Es wird schon wieder. Muss halt.“

Und nicht selten „raffen wir uns dann auf“, mobilisieren unsere letzten Reserven und machen genauso weiter wie bisher. Insgeheim hoffen wir, das geht schon wieder vorbei. Doch ohne Änderung wird es nicht „vorbei gehen“, sondern schlimmer werden.

Denn ohne Einsicht gibt es keine Chance auf eine echte Kurskorrektur. Und ohne Kurskorrektur geht es nicht! 

Ich selbst habe von Mitte 1996 bis zum Frühjahr 1999 gebraucht, um mir einzugestehen, dass es so wie bisher nicht weitergeht. Im Sommer 1996 hatte ich erstmals das Gefühl, nicht mehr zu können und fühlte mich am Ende meiner Leistungsfähigkeit und meines Lebenswillens. In den folgenden Jahren habe ich mich immer wieder aufgerafft, gebangt, gehofft und durchgestanden, bis ich schließlich im Frühjahr 1999 meine Arbeit als Seminarleiter und Therapeut aufgegeben habe. Mit dem Mut der Verzweiflung habe ich die Notbremse gezogen und alles, was mich bisher ausmachte, aufgegeben. Erst danach war der Weg für den „Turnaround“ frei. Eineinhalb Jahre später fing ich wieder an. Durch die Krise geläutert, konnte ich mit veränderten Werten und einer neuen Haltung dem Leben und mir selbst gegenüber neu in die zweite Lebenshälfte starten.

Was brauchen wir dann?

Zusätzlich zu der notwendigen Erholungs- und Auszeit braucht es eine aufrichtige und gründliche Standortbestimmung und Analyse und Aufarbeitung der ersten Halbzeit. Erst daraus lassen sich die notwendigen Schlüsse und Lehren ziehen. Mit ein paar Wochen Krankschreibung, einem Wellness-Urlaub oder ein paar meditativen Tagen im „Kloster“ ist es meist nicht getan.
Erst wenn die zugrunde liegenden Muster und die Dynamik, die uns ausbrennen ließ, wirklich erkannt ist, haben wir eine echte Chance, sie auch zu ändern.

Wie lange dauert die Auszeit?

Häufig erscheint zunächst schon die Vorstellung, ein paar Wochen „krank“ zu sein, fast unmöglich. Tatsächlich dauert es meist mehrere Monate, um aus alten Mustern und Gewohnheiten auszusteigen und ein neues Verhältnis zur eigenen Leistungsfähigkeit zu erlernen. Und für einen wirklichen inneren Umbau, braucht die Psyche nach meiner Erfahrung mindestens ein bis zwei Jahre. Und diese Zeit beginnt erst mit dem Ausstieg aus den krankmachenden Lebensgewohnheiten, d.h. erst mit der Einsicht, dass es tatsächlich Zeit für eine grundsätzliche Neuorientierung ist.

Welche äußeren Schritte sind hilfreich?

Eine längere Krankschreibung von mehreren Wochen oder auch Monaten – je nachdem was mit Arbeitgeber und Krankenkasse verhandelt werden kann – ist oft notwendig. Auch wenn Sie keiner angestellten Tätigkeit nachgehen, etwa weil Sie Hausfrau oder Mutter sind, braucht es meist eine wirkliche Auszeit. Der Aufenthalt in einer guten psychosomatischen Klinik kann unterstützend sein. Danach ist meist eine stufenweise Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess notwendig und auch üblich.

Welche inneren Schritte sind notwendig?

Um den Umbauprozess der Seele zu vollziehen, müssen wir nach Antworten und Strategien suchen, damit unser Leben in der zweiten Halbzeit, in der unsere Kräfte nachlassen, gelingen kann. Dabei ist es wichtig, übernommene und überkommene Muster und Dynamiken, die uns überfordert und ausgebrannt haben, zu identifizieren und durch neue Strategien zu ersetzen. Selbsterkenntnis, Selbstreflexion, Heilung und neues Lernen sind hier gefragt. Letztlich all das, was wir z.B. im ONE Next Step – Training als Initial- und Referenzerfahrungen anbieten.

Alles gehört dabei auf den Prüfstand
Alles was unser Leben im Inneren bestimmt – Glaubenssätze, Ziele, Werte, Gewohnheiten. 

Alles, was unser Leben im Äußeren prägt – Lebensstil, Verpflichtungen, Sachzwänge, Wohnort, Arbeit.

Menschen, die uns umgeben – Eltern, Herkunftsfamilie, PartnerInnen, FreundInnen, KollegInnen.

Je gründlicher wir uns trauen hinzuschauen, umso größer ist die Chance, wirklich herauszufinden, was nötig ist, um einen neuen und gesunden Kurs für unser Leben zu finden. Sich hierbei kompetent unterstützen und begleiten zu lassen, ist immer eine gute Idee.

Oft begegnen wir dabei der erlösenden Erkenntnis, dass im Außen vielleicht weniger geändert werden muss, als wir anfangs befürchten. Nicht selten sind die größten Umbaumaßnahmen im eigenen Inneren erforderlich. Immer gilt es, den eigenen Anspruch an sich selbst und die unangemessenen Erwartungen, mit denen wir uns das Leben erschwerten, zu entlarven, zu entkräften und durch neue zu ersetzen.

Korridor der Angemessenheit 

Zielgerichtet und uns zugleich unserer Ressourcen bewusst können wir nur dann unterwegs sein, wenn wir uns innerhalb eines Korridors der Angemessenheit bewegen, also dann, wenn wir uns in dem Raum zwischen zu-wenig und zu-viel bewegen. Denn genau wie ein Flugzeug in Reiseflughöhe einen Strömungsabriss erleidet und abstürzt, wenn es zu schnell oder zu langsam fliegt, können auch wir Menschen abstürzen, wenn Tempo und Belastung nicht stimmen. Sind wir zu langsam unterwegs oder chronisch unterfordert, droht die Gefahr eines Boreout mit ganz ähnlichen Symptome wie bei einem Burnout

Unser Leben gelingt umso leichter, je mehr wir es schaffen, in unserem eigenen Tempo und auf unsere eigene Art und Weise zu leben. Verlassen wir diesen Korridor, so stürzen wir ab. Ein Burnout wirkt hier wie ein wichtiger Stresstest.

Ressourcen sind lebenswichtig

Als Autofahrer oder Handynutzer wissen wir, dass wir regelmäßig tanken oder den Akku aufladen müssen. Wenn’s um uns selbst geht, vergessen wir das oft. Dabei brauchen wir Tankstellen, die uns nähren und Ressourcen, die uns stärken. „Auftankstellen“ und Ressourcen fest in unser Leben zu installieren, ist eine der wesentlichen und unverzichtbaren Aufgaben nach einem Burnout. Die folgenden drei Ressourcen sind dabei besonders wichtig.

Die Ressource ICH

„Ich schaffe das.“

Wir brauchen ein angemessenes Bild von uns selbst, um das Gefühl von Selbstwirksamkeit zu erleben. 

Je mehr wir wissen und spüren, was uns gut tut und auch was nicht, umso mehr kann unsere Seele aufatmen und auftanken. Umso größer ist unsere Chance, uns aus eigener Kraft aus negativen Gefühlen und inneren Zuständen zu befreien.

Die Ressource WIR

„Wir schaffen das“. 

Menschen werden krank durch Menschen und sie werden gesund durch Menschen. Einsamkeit macht krank – seelisch und auch körperlich. 

Wir sind „Menschen, die Menschen brauchen“, ob wir dies wollen oder nicht. Unsere soziale Natur ist Teil unseres Wesens. Je mehr wir die Erfahrung machen, verstanden, unterstützt, willkommen und getragen zu sein, umso sicherer fühlen wir uns. Hier gilt es, genau hinzuschauen: Wir sind gut beraten, Kontakt zu Menschen zu suchen, die uns diese Erfahrung ermöglichen. Genauso sollten wir uns soweit als möglich von Menschen fern halten, die uns Energie rauben.

Und so wie es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind angemessen aufwachsen zu lassen – wie kluge Köpfe sagen – braucht es beim WIR meist mehr als nur „die bessere Hälfte“, die uns schon retten wird…

Auf der anderen Seite sollten wir Menschen, die uns nicht (mehr) gut tun, meiden. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei dem Einfluss von Eltern, Geschwistern und Verwandten sowie PartnerInnen. Nicht selten lauern hier belastende Einflüsse, die uns nicht bewusst sind oder die wir nicht wahrhaben wollen. Natürlich verdienen Menschen, die uns nahestehen, eine Chance zu Weiterentwicklung und Veränderung. Wenn diese nicht genutzt wird oder wenn sie nicht zielführend ist, sollten wir prüfen, ob wir diese Belastung weiter tragen können, ohne uns selbst zu schaden.

Die Ressource – Das Große Ganze – 

„Ich kann nicht tiefer fallen, als in die Hand Gottes.“

Manchmal sind die gefühlte Last oder das erlebte Leid so groß, dass wir zusätzliche Unterstützung „von oben“ brauchen. In Situationen großer Not wenden wir uns oft instinktiv an „höhere Mächte“, um dort Trost zu erhalten, selbst wenn wir nicht religiös oder spirituell veranlagt sind. Wir erinnern uns vielleicht an etwas, was wir „vergessen“ hatten. Glücklicherweise gibt es für die tröstliche Erfahrung, verbunden zu sein mit etwas, was größer ist als wir, heutzutage unendlich viele Wege, nicht nur den der traditionellen Amtskirchen.

Nach meiner Erfahrung wirkt ein Burnout häufig wie ein innerer Weckruf, der uns erinnert, unser Verhältnis zu diesen lebenswichtigen Ressourcen zu überprüfen und neu auszurichten. Widmen wir uns dieser Aufgabe, gewinnt unser Leben an Erfüllung.

Wenn der Job uns krankmacht,

sollten wir prüfen, ob wir in diesem Arbeitsumfeld weiter arbeiten können oder wollen. Wenn die Veränderung der eigenen Anspruchshaltung keine Entlastung bringt und auch andere Schritte, die in unserer Macht liegen, nicht fruchten, ist es Zeit, über eine Kündigung oder einen Plan B  nachzudenken.

Die Kraft klarer Entscheidungen

Um aus der Lebens-Krise eines Burnout eine Lebens-Chance werden zu lassen, braucht es immer das, was unser Leben lebendig hält: Die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen.

Denn die Qualität unseres Lebens wird geprägt von der Qualität unserer Entscheidungen.

Wenn wir das beherzigen, können wir gestärkt und fit für die Zeit danach aus dieser Transformationserfahrung herauskommen.

Unterstützende Medikamente

In Zeiten besonderer Belastung kann eine Unterstützung durch Medikamente für eine Weile sinnvoll sein. Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund, etwa Anti-Depressiva grundsätzlich abzulehnen. Wenn sie gut ausgewählt und abgestimmt sind, können sie eine spürbare Entlastung bringen. Abhängig oder gar süchtig machen die meisten Präparate nicht. Mir haben sie damals auch über die ersten, schwärzesten Monate hinweg geholfen.

Eine Alternative aus dem Bereich der Nahrungsergänzungsmittel, die frei verkäuflich ist und ebenso stimmungsaufhellend wirken kann wie ein Anti-Depressiva, nur ohne dessen mögliche Nebenwirkungen, ist das Präparat 5-HTP – eine Aminosäure, die die Bildung des Glückshormons Serotonin unterstützt.

Oft werde ich gefragt, wie und wodurch ich selbst aus meiner schweren Krise herausgekommen bin.

Im Rückblick sind es für mich besonders drei Faktoren, die dazu beigetragen haben: Am wichtigsten waren und sind Menschen – FreundInnen, die mich ge- und teilweise auch ertragen haben. Menschen, die an mich glaubten und an meiner Seite blieben. Fast alle spielen bis heute eine tragende Rolle im ONE Next Step – Training. Dann die intensive Begegnung mit der energetisch-spirituellen Kraft des Yoga, nachdem die TherapeutInnen, die ich zuvor konsultiert hatte, alles nur noch schlechter werden ließen. Und nicht zuletzt die Neubewertung vieler Lebensbereiche, besonders hinsichtlich meiner Partnerwahl. Der Rest war und ist dranbleiben, weitermachen, step by step.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie innehalten und aufmerksam hinhören, wenn Körper, Geist oder Seele um Hilfe rufen. Dann brauchen Sie einen Burnout nicht zu fürchten – und wenn er sie doch erwischt, kann er zu einem wertvollen Wendepunkt in Ihrem Leben werden – von der Krise zur Chance.

Wenn Sie ein effektives Programm zur Unterstützung bei der Gefahr eines drohenden Burnout suchen, kann ich Ihnen das 9-tägige ONE Next Step – Training empfehlen. Hier setzen wir sämtliche Schritte um, die ich in diesem Artikel benannt habe. Auch meine persönlichen Erfahrungen in der Überwindung meiner eigenen Burnout-Lebenskrise sind darin eingeflossen.